Herz & Kreislauf · Abschlusstest
Prüfungsnaher Abschlusstest
50 Multiple-Choice- und Fallfragen aus den Herz-&-Kreislauf-Übungen. Antwort markieren und erst anschließend auf „Antworten“ klicken.
Bearbeitet: 0 / 50 MC-Fragen · Richtig: 0 · Ergebnis: 0%
Auswertung: Bestanden ab 75 %. Für die Prozentwertung werden ausschließlich die 50 Multiple-Choice-/Fallfragen berücksichtigt. Die offenen Fragen dienen der mündlichen Prüfungsvorbereitung und fließen nicht in die Bewertung ein.
📝 Multiple Choice & Fallfragen
Originalfrage
Frage 1: Welche Aussage zum Herzen trifft zu?
A
Herzkranzarterien entspringen dem unteren Teil des Truncus pulmonalis
B
Der AV-Knoten verzögert die Erregungsüberleitung von Vorhöfen auf Kammern
C
Der rechte Ventrikel pumpt Blut in die Aorta
D
Erregung geht vom Sinusknoten zuerst über Purkinje-Fasern, dann Tawara-Schenkel
E
Während der Austreibungsphase füllen sich die Ventrikel
Richtige Antwort: B: Der AV-Knoten verzögert die Erregungsüberleitung von Vorhöfen auf Kammern
Der AV-Knoten verzögert die Überleitung, damit die Vorhöfe vor den Kammern kontrahieren. Koronararterien entspringen der Aorta.
Originalfrage
Frage 2: Blutkreislauf: Wählen Sie zwei Antworten.
A
Venöses Blut aus unpaarigen Bauchorganen fließt über die Pfortader direkt zum rechten Herzen
B
V. mesenterica superior und V. lienalis vereinigen sich zur Pfortader
C
A. pulmonalis führt sauerstoffreiches Blut zur Lunge
D
Truncus coeliacus führt sauerstoffreiches Blut zu Magen, Leber und Milz
E
V. jugularis interna führt sauerstoffarmes Blut in den linken Vorhof
Richtige Antwort: B: V. mesenterica superior und V. lienalis vereinigen sich zur Pfortader · D: Truncus coeliacus führt sauerstoffreiches Blut zu Magen, Leber und Milz
Pfortader fließt zuerst zur Leber, nicht direkt zum rechten Herzen. A. pulmonalis führt sauerstoffarmes Blut. Truncus coeliacus versorgt Oberbauchorgane mit O2-reichem Blut.
Originalfrage
Frage 3: Anatomie/Physiologie Herz-Kreislauf: 1. obere/untere Hohlvene münden in rechte Herzkammer 2. zu Beginn Austreibungsphase sind Segelklappen geschlossen und Taschenklappen öffnen 3. Sinusknoten liegt in Wand des rechten Vorhofs 4. Lungenarterien führen sauerstoffarmes Blut 5. Herzversorgung durch Koronararterien
A
Nur 2 und 3
B
Nur 1, 2 und 5
C
Nur 3, 4 und 5
D
Nur 2, 3, 4 und 5
E
1–5 alle
Richtige Antwort: D: Nur 2, 3, 4 und 5
Hohlvenen münden in den rechten Vorhof, nicht in die Kammer. 2–5 sind richtig.
Originalfrage
Frage 4: CVI: Wählen Sie zwei richtige Aussagen.
A
Ursache sind arteriosklerotische Gefäßwandveränderungen
B
Patient muss beim Laufen nach bestimmter Gehstrecke stehen bleiben
C
im fortgeschrittenen Stadium häufig Ulcus cruris venosum am Unterschenkel
D
Pulsdifferenz und blasse kühle Füße fallen auf
E
meist insuffiziente Venenklappen verantwortlich
Richtige Antwort: C: im fortgeschrittenen Stadium häufig Ulcus cruris venosum am Unterschenkel · E: meist insuffiziente Venenklappen verantwortlich
CVI ist venös: Venenklappeninsuffizienz, venöse Stauung, Ulcus cruris venosum. Claudicatio/blasse kühle Füße sprechen für pAVK.
Originalfrage
Frage 5: Welche Befunde weisen eher auf eine Rechtsherzinsuffizienz als auf eine Linksherzinsuffizienz hin? 1. Unterschenkelödeme 2. rasche Gewichtszunahme 3. vergrößerte Leber/Stauungsleber 4. feuchte Rasselgeräusche in der Lungenauskultation 5. gestaute Halsvenen
A
Nur 3 ist richtig
B
Nur 1 und 3 sind richtig
C
Nur 2, 4 und 5 sind richtig
D
Nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E
1–5, alle sind richtig
Richtige Antwort: D: Nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
Rechtsherzinsuffizienz führt zu venöser Stauung im Körperkreislauf: Beinödeme, Gewichtszunahme durch Wasser, Stauungsleber, Halsvenenstauung. Feuchte RG sprechen eher für Linksherzinsuffizienz/Lungenstauung.
Originalfrage
Frage 6: Ursachen einer Herzinsuffizienz: 1. Herzinfarkt 2. Herzklappenfehler 3. Herzrhythmusstörungen 4. Pericarditis calcarea/Panzerherz 5. Myokarditis
A
Nur 1, 2 und 3
B
Nur 1, 2 und 5
C
Nur 3, 4 und 5
D
Nur 1, 2, 3 und 5
E
Alle Aussagen sind richtig
Richtige Antwort: E: Alle Aussagen sind richtig
Alle genannten können Herzinsuffizienz verursachen.
Originalfrage
Frage 7: Symptome einer isolierten Linksherzinsuffizienz: 1. Zyanose 2. Asthma cardiale 3. Atemnot 4. Aszites 5. Beinödeme
A
Nur 1 und 3
B
Nur 2 und 3
C
Nur 1, 2 und 3
D
Nur 1, 2, 3 und 5
E
Nur 1, 2, 4 und 5
Richtige Antwort: C: Nur 1, 2 und 3
Linksherzinsuffizienz verursacht Rückstau in die Lunge: Dyspnoe, Asthma cardiale, ggf. Zyanose. Beinödeme/Aszites sprechen eher für Rechtsherzinsuffizienz.
SprintMed-Frage
Frage 8: Welche Kombination passt zur stabilen Angina pectoris?
A
belastungsabhängiger retrosternaler Druck, Besserung in Ruhe/Nitro
B
stechender Schmerz nur bei Einatmung
C
Schmerz seit Sekunden, reproduzierbar durch Druck
D
kein Zusammenhang mit Belastung
E
ausschließlich Bauchschmerz nach Essen
Richtige Antwort: A: belastungsabhängiger retrosternaler Druck, Besserung in Ruhe/Nitro
Stabile Angina: belastungsabhängige Ischämie, retrosternaler Druck/Enge, Besserung durch Ruhe oder Nitroglycerin.
SprintMed-Frage
Frage 9: Woran denken Sie zuerst?
A
isolierte Rechtsherzinsuffizienz
B
akutes Linksherzversagen/Lungenödem
C
Varikosis
D
pAVK Stadium I
E
funktionelles Herzgeräusch
Richtige Antwort: B: akutes Linksherzversagen/Lungenödem
Orthopnoe und feuchte RG sprechen für Lungenstauung durch Linksherzversagen.
Originalfrage
Frage 10: Herzklappenerkrankungen: 1. Fortleitung des Geräusches in die Karotiden bei Aortenstenose möglich 2. typisch für Aortenstenose ist große Blutdruckamplitude 3. höhergradige Aortenstenose birgt Gefahr des plötzlichen Herztodes 4. höhergradige Aortenklappeninsuffizienz kann systolisches und diastolisches Geräusch zeigen 5. bei Aorteninsuffizienz sind im Frühstadium periphere Ödeme erkennbar
A
Nur 1 und 2
B
Nur 4 und 5
C
Nur 1, 3 und 4
D
Nur 1, 2, 3 und 4
E
Alle
Richtige Antwort: C: Nur 1, 3 und 4
Aortenstenose: Systolikum mit Fortleitung in Karotiden, plötzlicher Herztod möglich. Große Blutdruckamplitude passt eher zur Aorteninsuffizienz. Periphere Ödeme sind kein Frühzeichen der Aorteninsuffizienz.
Originalfrage
Frage 11: Befunde bei Aortenklappenstenose: Wählen Sie zwei Antworten.
A
Schmetterlingsförmige Wangenrötung
B
Systolikum mit Maximum 2. ICR rechts parasternal
C
große Blutdruckamplitude/Wasserhammerpuls
D
Fortleitung in die Karotiden
E
diastolisches Herzgeräusch
Richtige Antwort: B: Systolikum mit Maximum 2. ICR rechts parasternal · D: Fortleitung in die Karotiden
Aortenstenose: raues Systolikum 2. ICR rechts mit Fortleitung in Karotiden. Wasserhammerpuls/diastolisches Geräusch passt eher zur Aorteninsuffizienz.
SprintMed-Frage
Frage 12: Welche Aussage zu Vorhofflimmern ist prüfungsrelevant?
A
führt nie zu Embolien
B
kann Thromben im linken Vorhof und arterielle Embolien verursachen
C
immer harmlos
D
führt nur zu Venenthrombosen
E
nie tachykard
Richtige Antwort: B: kann Thromben im linken Vorhof und arterielle Embolien verursachen
Vorhofflimmern kann durch Thromben im linken Vorhof Schlaganfälle oder periphere arterielle Embolien auslösen.
Originalfrage
Frage 13: Herzinfarkt: Welche Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten.
A
Meist Folge einer KHK mit hochgradiger Stenose/Verschluss einer Koronararterie
B
Typische Symptomatik tritt bei Diabetikern häufiger auf
C
Herzrhythmusstörungen haben keinen Einfluss auf Prognose
D
Troponin T ist wichtiger Laborparameter
E
typische Symptome erfordern Beteiligung der Aorta ascendens
Richtige Antwort: A: Meist Folge einer KHK mit hochgradiger Stenose/Verschluss einer Koronararterie · D: Troponin T ist wichtiger Laborparameter
Herzinfarkt entsteht meist durch KHK/Koronarverschluss. Troponin ist zentraler Laborparameter. Diabetiker haben häufiger atypische/stumme Infarkte.
Originalfrage
Frage 14: Herzinfarkt: 1. kann ohne Schmerzen auftreten 2. kreislaufstabiler Patient bei Verdacht in Schocklagerung 3. typische ausstrahlende linksthorakale Schmerzen bei Frauen seltener als bei Männern 4. tritt immer mit vorheriger Angina auf 5. typische Uhrzeit früher Abend
A
Nur 1
B
Nur 1 und 3
C
Nur 2 und 5
D
Nur 2 und 4
E
Nur 1, 2, 3 und 5
Richtige Antwort: B: Nur 1 und 3
Stumme/atypische Infarkte sind möglich; Frauen haben häufiger atypische Symptome. Schocklagerung ist bei Herzinfarkt nicht Standard, eher Oberkörper hoch/ruhig.
Originalfrage
Frage 15: Plötzlich stärkster Schmerz im rechten Bein. Aussagen: 1. akuter Arterienverschluss möglich 2. Pulse untersuchen 3. fehlende Pulse, kalte weiße Extremität, Gefühlsstörung sprechen dafür 4. Notfall/Rettungsdienst 5. stabile Seitenlage, betroffenes Bein oben
A
Nur 2 und 3
B
Nur 4 und 5
C
Nur 1, 2 und 5
D
Nur 1, 2, 3 und 4
E
Alle
Richtige Antwort: D: Nur 1, 2, 3 und 4
Akuter arterieller Verschluss: 6P, Pulse prüfen, Notfall. Stabile Seitenlage/Bein oben ist falsch; Extremität tief/neutral, warm polstern, keine Kompression.
SprintMed-Frage
Frage 16: Welche Aussage zur akuten dekompensierten Linksherzinsuffizienz ist richtig?
A
typisch nur Beinödeme ohne Atemnot
B
Lungenödem mit Orthopnoe und feuchten RG ist möglich
C
Patient flach lagern
D
immer Bradykardie
E
keine Notfallsituation
Richtige Antwort: B: Lungenödem mit Orthopnoe und feuchten RG ist möglich
Akutes Linksherzversagen kann Lungenödem, Orthopnoe, feuchte RG und Schaumauswurf verursachen. Oberkörper hoch, Notfall.
SprintMed-Frage
Frage 17: Welche Aussage zur pAVK-Beratung ist korrekt?
A
Rauchen ist irrelevant
B
Gehtraining ist in geeigneten Stadien wichtig
C
Beine immer hochlagern bei arterieller Ischämie
D
Kompressionsklasse IV immer geben
E
pAVK betrifft nur Venen
Richtige Antwort: B: Gehtraining ist in geeigneten Stadien wichtig
pAVK ist arteriell; Risikofaktoren behandeln, Rauchstopp und strukturiertes Gehtraining sind zentral, sofern keine kritische Ischämie.
SprintMed-Frage
Frage 18: Welche Aussage zu Aortenklappeninsuffizienz ist typisch?
A
kleine Blutdruckamplitude
B
große Blutdruckamplitude/Wasserhammerpuls möglich
C
Systolikum mit Karotisfortleitung als Hauptzeichen
D
immer Rechtsherzinsuffizienz im Frühstadium
E
nie diastolisches Geräusch
Richtige Antwort: B: große Blutdruckamplitude/Wasserhammerpuls möglich
Aorteninsuffizienz verursacht diastolisches Decrescendo-Geräusch und große Blutdruckamplitude/Wasserhammerpuls.
SprintMed-Frage
Frage 19: Was ist korrekt?
A
abwarten
B
Herzinfarkt möglich, sofort Rettungsdienst
C
nur Magentee
D
Belastungstest in der Praxis
E
Schocklagerung und laufen lassen
Richtige Antwort: B: Herzinfarkt möglich, sofort Rettungsdienst
Diabetiker können atypische/stumme Infarkte haben. Herzinfarktverdacht ist Notfall.
Originalfrage
Frage 20: Verdacht auf rheumatisches Fieber: Welche Angaben stützen den Verdacht? Wählen Sie zwei Antworten.
A
Infekt in den letzten 1–3 Wochen
B
Polyarthritis
C
Erythema migrans
D
Diarrhö
E
Gewichtszunahme
Richtige Antwort: A: Infekt in den letzten 1–3 Wochen · B: Polyarthritis
Rheumatisches Fieber folgt meist nach Streptokokkeninfekt und zeigt u. a. wandernde Polyarthritis, Karditis, Chorea, Erythema marginatum.
Originalfrage
Frage 21: Hohes Fieber, Tachykardie, Systolikum, Hämaturie und schmerzhafte rote Knötchen an Fingerkuppen/Zehen (Osler-Knötchen) sprechen am ehesten für:
A
Urosepsis
B
Endokarditis
C
Lungenembolie
D
Aortenklappeninsuffizienz
E
akute kardiale Dekompensation
Richtige Antwort: B: Endokarditis
Osler-Knötchen, Fieber, neues Geräusch und Emboliezeichen sind klassisch für infektiöse Endokarditis.
Originalfrage
Frage 22: Fieber, Herzgeräusch, Splenomegalie und Embolien sprechen in erster Linie für:
A
Aortenklappenstenose
B
infektiöse bakterielle Endokarditis
C
infektiöse Mononukleose
D
Ventrikelseptumdefekt
E
KHK
Richtige Antwort: B: infektiöse bakterielle Endokarditis
Diese Kombination passt klassisch zur infektiösen Endokarditis.
Originalfrage
Frage 23: Infektiöse Endokarditis: 1. Meldepflicht bei Verdacht/Erkrankung/Tod 2. Pilze können auslösen 3. Fieber ist Leitsymptom 4. BSG/CRP normal 5. Beginn oft unspezifisch mit Leistungsminderung, Gewichtsverlust, Nachtschweiß
A
Nur 1 und 2
B
Nur 1 und 3
C
Nur 3 und 5
D
Nur 2, 3 und 5
E
Nur 2, 3, 4 und 5
Richtige Antwort: D: Nur 2, 3 und 5
Endokarditis kann auch durch Pilze ausgelöst werden; Fieber und unspezifische Symptome sind typisch. BSG/CRP meist erhöht. Eine allgemeine Meldepflicht für Endokarditis als solche besteht nicht.
Originalfrage
Frage 24: Ursachen einer Kardiomyopathie sind am ehesten: 1. Hyperthyreose 2. chronischer Alkoholmissbrauch 3. Virusinfektion 4. Unterschenkelvarikosis 5. Duodenaldivertikel
A
Nur 1 und 3
B
Nur 1, 2 und 3
C
Nur 2, 3 und 4
D
Nur 1, 2, 4 und 5
E
1–5, alle
Richtige Antwort: B: Nur 1, 2 und 3
Hyperthyreose, Alkohol und Virusinfektionen können Kardiomyopathien verursachen. Varikosis und Duodenaldivertikel nicht.
Originalfrage
Frage 25: Gefahren einer hypertensiven Krise sind: Wählen Sie zwei Antworten.
A
Lungenödem
B
akute Gastritis
C
Beinvenenthrombose
D
pulmonale Hypertonie
E
intrakranielle Blutungen
Richtige Antwort: A: Lungenödem · E: intrakranielle Blutungen
Hypertensive Krise kann zu akutem Linksherzversagen/Lungenödem, Hirnblutung, Schlaganfall, Aortendissektion und Nierenversagen führen.
Originalfrage
Frage 26: Welche Aussage zur arteriellen Hypertonie trifft zu?
A
170/105 mmHg ist milde Hypertonie
B
etwa ein Drittel ist endokrin bedingt
C
diätetisch wird hohe Kochsalzzufuhr geraten
D
plötzliche Normalisierung jahrelanger Hypertonie bedeutet spontane Heilung
E
Mikroalbuminurie ist Hinweis auf bluthochdruckbedingte Nierenerkrankung
Richtige Antwort: E: Mikroalbuminurie ist Hinweis auf bluthochdruckbedingte Nierenerkrankung
Mikroalbuminurie weist auf Nierenschädigung hin. 170/105 ist nicht mild, die meisten Hypertonien sind primär, Kochsalzreduktion ist sinnvoll.
Originalfrage
Frage 27: Bei welchen Lebensmitteln muss mit hohem Salzgehalt gerechnet werden? Wählen Sie zwei Antworten.
A
Haferflocken
B
Schmelzkäse
C
Roggenbrot
D
Äpfel
E
Kartoffeln
Richtige Antwort: B: Schmelzkäse · C: Roggenbrot
Schmelzkäse und Brot können relevante Salzquellen sein. Obst/Kartoffeln/Haferflocken sind eher salzarm.
Originalfrage
Frage 28: Herzinfarkt: Welche Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten.
A
Meist Folge einer KHK mit Stenose/Verschluss einer Koronararterie
B
Atypische/fehlende Schmerzen sind sehr selten
C
Schmerzen sind durch Ruhe/Nitro gut beeinflussbar
D
erhöhtes Troponin im Serum ist Hinweis
E
im Frühstadium sind Rhythmusstörungen selten
Richtige Antwort: A: Meist Folge einer KHK mit Stenose/Verschluss einer Koronararterie · D: erhöhtes Troponin im Serum ist Hinweis
KHK/Koronarverschluss und Troponinerhöhung sind typisch. Atypische Symptome sind nicht selten; Rhythmusstörungen sind im Frühstadium gefährlich.
Originalfrage
Frage 29: Welche Erkrankungen/Symptome führen i. d. R. zu Tachykardie? 1. hohes Fieber 2. starke Aufregung 3. Betablocker-Überdosierung 4. Anämie 5. Hypothyreose
A
Nur 1, 2 und 3
B
Nur 1, 2 und 4
C
Nur 2, 3 und 4
D
Nur 1, 3, 4 und 5
E
Alle
Richtige Antwort: B: Nur 1, 2 und 4
Fieber, Aufregung und Anämie führen häufig zu Tachykardie. Betablocker-Überdosierung und Hypothyreose eher Bradykardie.
Originalfrage
Frage 30: Häufigste Ursache einer arteriellen Embolie einer Extremität:
A
Thrombus im linken Vorhof bei Vorhofflimmern
B
Thrombus im rechten Vorhof bei Vorhofflimmern
C
Aortenaneurysma
D
Thromben der tiefen Beinvenen
E
Exsikkose
Richtige Antwort: A: Thrombus im linken Vorhof bei Vorhofflimmern
Arterielle Embolien stammen häufig aus dem linken Vorhof bei Vorhofflimmern. Tiefe Beinvenenthromben führen eher zur Lungenembolie.
Originalfrage
Frage 31: Claudicatio intermittens tritt typischerweise auf bei:
A
chronischer Veneninsuffizienz
B
tiefer Beinvenenthrombose
C
höhergradiger Verengung von Beinarterien
D
Lymphgefäßverengung
E
Arthrose oberes Sprunggelenk
Richtige Antwort: C: höhergradiger Verengung von Beinarterien
Claudicatio intermittens = belastungsabhängiger ischämischer Schmerz bei pAVK.
Originalfrage
Frage 32: CVI: Welche Aussagen sind falsch? Wählen Sie zwei Antworten.
A
CVI ist Folge von Krampfaderleiden und/oder Phlebothrombose
B
Schwellung nimmt im Tagesverlauf zu
C
man unterscheidet drei Stadien
D
man rät viel zu liegen, um Schwellung zu lindern
E
Endstadium der CVI ist das Lymphödem
Richtige Antwort: D: man rät viel zu liegen, um Schwellung zu lindern · E: Endstadium der CVI ist das Lymphödem
D ist so formuliert falsch/zu pauschal: Merksatz ist laufen/liegen statt sitzen/stehen; Bewegung/Kompression zentral. Endstadium der CVI ist Ulcus cruris venosum, nicht Lymphödem.
Originalfrage
Frage 33: Bauchaortenaneurysma: Welche Aussage trifft zu?
A
meist bestehen Schmerzen im Bauchbereich
B
überwiegend junge Patienten bis 30 Jahre
C
jedes BAA muss sofort operiert werden
D
wichtige Risikofaktoren sind Rauchen und Hypertonie
E
typisch lautes Systolikum
Richtige Antwort: D: wichtige Risikofaktoren sind Rauchen und Hypertonie
Rauchen, Alter, männliches Geschlecht, Hypertonie und Atherosklerose sind wichtige Risikofaktoren. Viele BAA sind asymptomatisch.
Originalfrage
Frage 34: Erstmaßnahmen bei akutem peripherem arteriellem Gefäßverschluss: 1. sofortige Beinhochlagerung 2. Wattepolsterung der Extremität 3. sofort Notarzt/Klinik 4. venösen Zugang legen 5. lokale Schmerzmittel-i.m.-Injektion in betroffene Extremität
A
Nur 1, 2 und 3
B
Nur 1, 3 und 5
C
Nur 2, 3 und 4
D
Nur 2, 4 und 5
E
Nur 2, 3, 4 und 5
Richtige Antwort: C: Nur 2, 3 und 4
Akuter arterieller Verschluss: Notarzt/Klinik, Extremität tief/neutral, warm polstern, venösen Zugang durch Rettungsdienst/ärztlich, keine i.m.-Injektion ins betroffene Bein.
SprintMed-Frage
Frage 35: Welche Notfallmaßnahme passt am ehesten bei Verdacht auf Herzinfarkt?
A
Patient beruhigen, Oberkörper hoch, Rettungsdienst/Notruf
B
Patient laufen lassen
C
Schocklagerung bei stabilem Patient immer
D
Wärmflasche auf Brust
E
i.m.-Injektion in den Arm
Richtige Antwort: A: Patient beruhigen, Oberkörper hoch, Rettungsdienst/Notruf
Bei Herzinfarktverdacht: Notruf, Ruhe, Oberkörper hoch, Vitalzeichen, ggf. ärztlich verordnete Medikation. Keine Belastung.
SprintMed-Frage
Frage 36: Was ist korrekt?
A
akuter arterieller Verschluss, Notfall
B
Varikosis
C
funktionelle Beschwerden
D
Bein hoch und massieren
E
abwarten
Richtige Antwort: A: akuter arterieller Verschluss, Notfall
Akuter arterieller Verschluss ist gefäßchirurgischer Notfall.
Originalfrage
Frage 37: Bei einer Thrombose im venösen System kann typischerweise folgende akute Komplikation auftreten:
A
Herzinfarkt
B
Hirninfarkt
C
Niereninfarkt
D
Lungenembolie
E
Gangrän
Richtige Antwort: D: Lungenembolie
Tiefe Venenthrombosen können embolisieren und zur Lungenembolie führen.
Originalfrage
Frage 38: Varikosis: Welche Ratschläge treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten.
A
Bein möglichst immer tief lagern
B
häufige Saunagänge sind empfehlenswert
C
Sitzen und Stehen ist schlecht, lieber laufen und liegen
D
Kompression mit elastischen Binden oder Kompressionsstrümpfen ist wichtig
E
Ursache sind Gefäßwandablagerungen und Bluthochdruck
Richtige Antwort: C: Sitzen und Stehen ist schlecht, lieber laufen und liegen · D: Kompression mit elastischen Binden oder Kompressionsstrümpfen ist wichtig
Bei Varikosis gilt: Laufen und Liegen statt Sitzen und Stehen; Kompression ist wichtig. Ursache sind Venenklappen-/Wandschwäche, nicht arteriosklerotische Ablagerungen.
Originalfrage
Frage 39: Welche Aussagen zum Puls sind falsch? Wählen Sie zwei Antworten.
A
Pulsdefizit = Differenz zwischen auskultierter Herzfrequenz und peripherem Puls
B
Man prüft Pulsdefizit, indem man zuerst Karotispuls und danach Radialispuls zählt
C
Puls kann weich oder hart sein
D
Puls 40/min = Bradykardie, 112/min = Tachykardie
E
Medikamente haben keinen Einfluss auf den Puls
Richtige Antwort: B: Man prüft Pulsdefizit, indem man zuerst Karotispuls und danach Radialispuls zählt · E: Medikamente haben keinen Einfluss auf den Puls
Pulsdefizit vergleicht Herzspitzenfrequenz und peripheren Puls, ideal gleichzeitig. Medikamente können Puls deutlich beeinflussen.
Originalfrage
Frage 40: Arterielle Hypertonie: 1. Gewichtsabnahme und Sport können deutlich bessern 2. Stressabbau einbauen 3. HP sollte Nebenwirkungen ärztlich verordneter Medikamente kennen 4. hoher Blutdruck kann Lungenödem verursachen 5. Folgeschäden können Hirninfarkt oder Herzinfarkt sein
A
Nur 2 und 3
B
Nur 1 und 4
C
Nur 3 und 5
D
Nur 1, 3 und 4
E
Alle Aussagen sind richtig
Richtige Antwort: E: Alle Aussagen sind richtig
Alle Aussagen stimmen.
Originalfrage
Frage 41: Bevorzugtes Gefäß für Routine-Blutentnahme bei Erwachsenen:
A
Arteria radialis
B
Arteria brachialis
C
Vena mediana cubiti
D
Vena subclavia
E
Vena poplitea
Richtige Antwort: C: Vena mediana cubiti
Die Vena mediana cubiti in der Ellenbeuge wird bevorzugt für die Routine-Blutentnahme genutzt.
SprintMed-Frage
Frage 42: Welche Kombination spricht am stärksten für akute Lungenembolie?
A
plötzliche Dyspnoe, Thoraxschmerz, Tachykardie nach Beinvenenthrombose
B
langsamer Beginn mit Beinschwellung über Jahre
C
isolierter Hautjuckreiz
D
Rückenschmerz nach Heben
E
Husten seit 4 Jahren ohne Belastungsdyspnoe
Richtige Antwort: A: plötzliche Dyspnoe, Thoraxschmerz, Tachykardie nach Beinvenenthrombose
Lungenembolie: plötzliche Dyspnoe, Thoraxschmerz, Tachykardie, ggf. Hämoptyse/Synkope; TVT-Risiko beachten.
Originalfrage
Frage 43: Somatoforme autonome Funktionsstörung des Herz-Kreislaufsystems: sinnvolle Maßnahmen? Wählen Sie zwei Antworten.
A
kognitive Verhaltenstherapie
B
mehrfach tägliche Blutdruck-/Pulsmessung mit Protokoll
C
wöchentliche Auskultation des Herzens
D
regelmäßiger Ausdauersport
E
generelle körperliche Schonung
Richtige Antwort: A: kognitive Verhaltenstherapie · D: regelmäßiger Ausdauersport
KVT, Psychoedukation, Entspannung und regelmäßiger Ausdauersport sind sinnvoll. Häufiges Messen/Schonung verstärkt Beschwerden.
Originalfrage
Frage 44: pAVK: Welche Aussagen sind falsch? Wählen Sie zwei Antworten.
A
Einteilung nach Fontaine I–IV
B
im Stadium III besteht noch kein Ruheschmerz
C
Risiko eines akuten Gefäßverschlusses besteht
D
im Stadium I/II kein Gehtraining, weil Kollateralen nicht entstehen können
E
akuter Verschluss: starker Schmerz, Blässe, Pulslosigkeit
Richtige Antwort: B: im Stadium III besteht noch kein Ruheschmerz · D: im Stadium I/II kein Gehtraining, weil Kollateralen nicht entstehen können
Fontaine III = Ruheschmerz. Gehtraining ist in Stadium I/II sinnvoll, da Kollateralbildung/Funktion verbessert werden kann.
Originalfrage
Frage 45: Funktionelle Herzbeschwerden: Wählen Sie zwei Antworten.
A
typische EKG-Veränderungen sind nachweisbar
B
gehäufte Abklärungen können Symptomüberbewertung fördern
C
Beschwerden treten typischerweise unter körperlicher Belastung auf
D
Nitro-Spray hilft prompt
E
körperliches Training und Entspannung können helfen
Richtige Antwort: B: gehäufte Abklärungen können Symptomüberbewertung fördern · E: körperliches Training und Entspannung können helfen
Funktionelle Beschwerden haben keine typische organische EKG-Korrelation. Rückversicherungsspiralen können verstärken; Training/Entspannung helfen.
Originalfrage
Frage 46: Ein funktionelles Herzgeräusch …
A
spricht für schwere Herzfunktionsstörung
B
ist ohne Stethoskop auf Distanz hörbar
C
ändert sich bei Lagewechsel nicht
D
tritt meist in der Diastole auf
E
ist ein Herzgeräusch ohne pathologische Veränderung am Herzen
Richtige Antwort: E: ist ein Herzgeräusch ohne pathologische Veränderung am Herzen
Funktionelles Geräusch = ohne strukturelle Herzpathologie, meist systolisch und lage-/belastungsabhängig.
Originalfrage
Frage 47: Prüfung auf obere Einflussstauung bei Rechtsherzinsuffizienz: Wählen Sie zwei Antworten.
A
an der Vena jugularis externa
B
an der Arteria carotis interna
C
an der Arteria radialis
D
in Kopftieflage
E
bei erhöhtem Oberkörper
Richtige Antwort: A: an der Vena jugularis externa · E: bei erhöhtem Oberkörper
Halsvenenstauung prüft man an den Jugularvenen bei erhöhtem Oberkörper, nicht an Arterien und nicht in Kopftieflage.
Originalfrage
Frage 48: Wichtige kardiovaskuläre Risikofaktoren sind: Wählen Sie zwei Antworten.
A
Diabetes mellitus
B
Hyperurikämie
C
Schilddrüsenfunktionsstörung
D
somatoforme autonome Funktionsstörung
E
arterielle Hypertonie
Richtige Antwort: A: Diabetes mellitus · E: arterielle Hypertonie
Diabetes mellitus und arterielle Hypertonie sind zentrale kardiovaskuläre Risikofaktoren.
Originalfrage
Frage 49: Varikosis: 1. Männer häufiger betroffen 2. stehende/sitzende Tätigkeit begünstigt Varizen 3. Varizen können nächtliche Fuß-/Wadenkrämpfe verursachen 4. bei hochgradiger pAVK Kompressionsklasse IV 5. günstig: laufen oder liegen
A
Nur 1, 2 und 3
B
Nur 1, 3 und 4
C
Nur 1, 3 und 5
D
Nur 2, 3 und 5
E
Nur 2, 4 und 5
Richtige Antwort: D: Nur 2, 3 und 5
Frauen sind häufiger betroffen. Stehen/Sitzen begünstigt, Krämpfe sind möglich, laufen/liegen ist günstig. Hochgradige pAVK ist Kontraindikation für starke Kompression.
Originalfrage
Frage 50: Blutdruckmessung: 1. optimal mittleren Alters 130–150/85–95 2. sehr großer Armumfang + normale Manschette misst falsch niedrig 3. Ablassen ca. 10 mmHg/s 4. auskultatorische Lücke kann zu niedrigem systolischem Wert führen 5. zu lockere Manschette misst zu hoch
A
Nur 4 und 5
B
Nur 1, 2 und 3
C
Nur 2, 4 und 5
D
Nur 1, 3, 4 und 5
E
Nur 2, 3, 4 und 5
Richtige Antwort: A: Nur 4 und 5
Optimal ist <120/80 bzw. normale Werte niedriger als Aussage 1. Zu kleine Manschette bei großem Arm misst eher zu hoch, nicht niedrig. Ablassen 2–3 mmHg/s, nicht 10. Auskultatorische Lücke und lockere Manschette können Fehler verursachen.
🎤 Mündliche Prüfungsfragen
Diese 12 offenen Fragen werden nicht bewertet. Die Musterlösung erscheint erst über den jeweiligen Button.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Erkläre den Blutweg vollständig.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Lungenvenen → linker Vorhof → Mitralklappe → linke Kammer → Aortenklappe → Aorta/Körperkreislauf → Venen → V. cava superior/inferior → rechter Vorhof → Trikuspidalklappe → rechte Kammer → Pulmonalklappe → Truncus pulmonalis/A. pulmonalis → Lunge → Lungenvenen.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Unterscheide Links- und Rechtsherzinsuffizienz.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Links: Rückstau in die Lunge, Dyspnoe, Orthopnoe, Asthma cardiale, feuchte RG, Zyanose. Rechts: Rückstau in Körpervenen, Halsvenenstauung, Beinödeme, Gewichtszunahme, Stauungsleber, Aszites.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Unterscheide Aortenstenose und Aorteninsuffizienz.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Aortenstenose: raues Systolikum 2. ICR rechts, Fortleitung in Karotiden, Synkope/Angina/Dyspnoe, kleine Blutdruckamplitude möglich. Aorteninsuffizienz: diastolisches Geräusch, große Blutdruckamplitude, Wasserhammerpuls.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Welche Erstmaßnahmen bei Herzinfarktverdacht?
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Notruf/Rettungsdienst, Patient beruhigen, körperliche Ruhe, Oberkörper hoch bei Atemnot, enge Kleidung öffnen, Vitalzeichen überwachen, keine Belastung, ggf. ärztlich verordnete Notfallmedikation nach Plan.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Nenne typische Hinweise auf infektiöse Endokarditis.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Fieber, neues/verändertes Herzgeräusch, Splenomegalie, Embolien, Hämaturie, Osler-Knötchen, Leistungsminderung, Nachtschweiß, Gewichtsverlust, erhöhte Entzündungswerte.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Was sind Gefahren einer hypertensiven Krise?
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Lungenödem, Hirnblutung/Schlaganfall, Aortendissektion, akutes Koronarsyndrom/Herzinfarkt, akutes Nierenversagen, hypertensive Enzephalopathie. Notfall bei Organschäden.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Nenne die 6 P des akuten arteriellen Verschlusses.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Pain, Pallor, Pulselessness, Paresthesia, Paralysis, Prostration/Poikilothermia. Sofort Notarzt/Klinik.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Unterscheide pAVK und CVI klinisch.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
pAVK: arterielle Minderdurchblutung, blasse/kühle Füße, Puls vermindert, Belastungsschmerz, Besserung im Stehen/Ruhen, Fontaine. CVI: venöse Stauung, Ödeme abends, warme eher livide Beine, Varizen, Hyperpigmentierung, Ulcus cruris venosum.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Was ist ein Pulsdefizit und wann kommt es vor?
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Pulsdefizit = auskultierte Herzfrequenz minus peripher tastbare Pulsfrequenz. Typisch bei arrhythmischen Herzaktionen, z. B. Vorhofflimmern, wenn nicht jede Herzaktion peripher als Pulswelle ankommt.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Wie gehen Sie bei plötzlich starker Beinischämie vor?
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Akuten arteriellen Verschluss vermuten, 6P prüfen, Pulse vergleichen, Notarzt/Klinik, Bein tief/neutral lagern, warm polstern, keine Kompression, keine Massage, keine i.m.-Injektion.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Welche kardialen Notfälle müssen Sie sofort erkennen?
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Herzinfarkt, akutes Lungenödem, hypertensive Krise mit Organschaden, Lungenembolie, akuter arterieller Verschluss, schwere Rhythmusstörung, Endokarditis mit Sepsiszeichen, Aortendissektion.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Was sind wichtige kardiovaskuläre Risikofaktoren?
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus, Rauchen, Dyslipidämie, Adipositas, Bewegungsmangel, familiäre Belastung, Alter, männliches Geschlecht/postmenopausale Frauen, chronische Niereninsuffizienz.