Kreislauf · Übungsaufgaben
Regulation, Fälle & mündliches Training
Dieses Prüfungstraining ist bewusst als Ergänzung zum Herz-&-Kreislauf-Modul aufgebaut. Es vermeidet Wiederholungen und fokussiert Kreislaufphysiologie, Schocklogik und klinische Untersuchung.
Hinweis: Die Prozentwertung im Abschlusstest bezieht sich nur auf MC-Fragen. Offene Fragen dienen der mündlichen Prüfung.
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↻ Grundlagen, HMV & Baroreflex
SprintMed-Frage
Was ist das Hauptziel der Kreislaufregulation?
A
ausreichende Organperfusion und Sauerstoffversorgung
B
möglichst hoher Blutdruck
C
möglichst niedriger Puls
D
gleichmäßige Hautdurchblutung
Entscheidend ist Perfusion und Sauerstoffversorgung, nicht nur ein einzelner Blutdruckwert.
SprintMed-Frage
Welche Formel beschreibt das Herzminutenvolumen korrekt?
A
HMV = Herzfrequenz × Schlagvolumen
B
HMV = RR systolisch × RR diastolisch
C
HMV = Hb × Sättigung
D
HMV = Pulsdruck × Atemfrequenz
Das Herzminutenvolumen ergibt sich aus Herzfrequenz mal Schlagvolumen.
SprintMed-Frage
Was beschreibt der Frank-Starling-Mechanismus?
A
Mehr physiologische Füllung führt zunächst zu stärkerer Kontraktion
B
Aldosteron senkt Natrium
C
Kapillaren schließen sich bei Sauerstoff
D
Der Puls wird unabhängig vom Volumen
Mehr Vorlast dehnt die Muskelfasern und kann das Schlagvolumen steigern.
SprintMed-Frage
Welche Aussage zur Vorlast trifft zu?
A
Sie entspricht grob der Kammerfüllung vor der Systole
B
Sie ist der Widerstand in der Aorta
C
Sie ist identisch mit dem Pulsdruck
D
Sie wird nur durch Sauerstoff bestimmt
Vorlast hängt stark vom venösen Rückstrom ab.
SprintMed-Frage
Welche Aussage zur Nachlast trifft zu?
A
Sie ist der Widerstand, gegen den das Herz auswerfen muss
B
Sie entspricht der venösen Rückstrommenge
C
Sie sinkt immer bei Aortenstenose
D
Sie ist identisch mit der Sättigung
Nachlast ist die Auswurfarbeit gegen den arteriellen Widerstand.
SprintMed-Frage
Der Barorezeptorreflex reagiert vor allem auf:
A
Dehnung der Gefäßwand im Sinus caroticus und Aortenbogen
B
Blutzucker
C
Harnfarbe
D
Magendehnung
Barorezeptoren messen Druck-/Dehnungsänderungen großer Arterien.
SprintMed-Frage
Was passiert reflektorisch bei Blutdruckabfall?
A
Sympathikus steigt, Herzfrequenz und Gefäßtonus steigen
B
Parasympathikus steigt maximal
C
Barorezeptoren werden stärker gedehnt
D
Kapillaren öffnen sich alle maximal
Bei Druckabfall sinkt die Barorezeptorfeuerung und Sympathikusaktivität steigt.
SprintMed-Frage
Welche Struktur ist wichtig für kurzfristige Kreislaufregulation?
A
Sinus caroticus
B
Pankreasschwanz
C
Appendix
D
Gallenblase
Der Sinus caroticus enthält Barorezeptoren.
SprintMed-Frage
Welche Wirkung hat der Sympathikus am Herzen?
A
Herzfrequenz und Kontraktilität steigen
B
Herzfrequenz sinkt immer
C
AV-Überleitung wird komplett blockiert
D
Nur Hautgefäße reagieren
Sympathikus steigert Chronotropie, Inotropie und Dromotropie.
SprintMed-Frage
Welche Aussage zum Parasympathikus ist korrekt?
A
Er senkt vor allem Herzfrequenz und AV-Überleitung
B
Er steigert Aldosteron direkt
C
Er verursacht maximale Vasokonstriktion
D
Er erhöht immer den Blutdruck
Der Vagus senkt vor allem Frequenz und AV-Überleitung.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Erkläre in 60 Sekunden, warum der Blutdruckwert allein nicht ausreicht, um den Kreislauf zu beurteilen.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Der Blutdruck ist nur ein Druckwert. Entscheidend ist die Organperfusion: Bewusstsein, Haut, Pulsqualität, Rekapillarisierungszeit, Diurese, Laktat und Beschwerden zeigen, ob Gewebe wirklich ausreichend versorgt wird.
💧 RAAS, ADH, ANP & Volumensteuerung
SprintMed-Frage
Langfristige Blutdruckregulation läuft überwiegend über:
A
Niere, Volumen und Hormonsysteme
B
nur Sinus caroticus
C
nur Atemfrequenz
D
nur Milz
Niere, Natrium-/Wasserhaushalt und Hormone sind langfristig entscheidend.
SprintMed-Frage
Was löst Reninfreisetzung typischerweise aus?
A
verminderte Nierendurchblutung oder niedrige NaCl-Messung
B
hohe Magensäure
C
Hyperalbuminämie
D
volle Gallenblase
Renin steigt bei vermindertem Perfusionsdruck/NaCl und β1-Aktivierung.
SprintMed-Frage
Welche Wirkung hat Angiotensin II?
A
Vasokonstriktion und Stimulation von Aldosteron
B
Vasodilatation und Natriumverlust
C
Blockade von ADH
D
Senkung des Blutdrucks
Angiotensin II steigert Gefäßtonus und Aldosteron.
SprintMed-Frage
Aldosteron bewirkt hauptsächlich:
A
Natriumretention und Kaliumausscheidung
B
Kaliumretention und Natriumausscheidung
C
direkte Bradykardie
D
Senkung des Blutvolumens
Aldosteron hält Natrium zurück; Wasser folgt osmotisch.
SprintMed-Frage
ADH bewirkt hauptsächlich:
A
Wasserrückresorption in der Niere
B
Abbau von Erythrozyten
C
Hemmung der Wasserresorption
D
Öffnung der Aortenklappe
ADH steigert die Wasserrückresorption im Sammelrohr.
SprintMed-Frage
ANP/BNP wirken eher als:
A
Gegenspieler des RAAS mit Natrium-/Wasserausscheidung
B
Gerinnungsfaktoren
C
Atemhormone
D
Verdauungsenzyme
ANP/BNP fördern Natriurese und Diurese.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Erkläre RAAS prüfungstauglich.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Nierendurchblutung oder NaCl an der Macula densa sinkt → Renin → Angiotensin I → ACE → Angiotensin II. Wirkung: Vasokonstriktion, Aldosteron, ADH, Durst. Aldosteron hält Natrium zurück, Wasser folgt, Blutvolumen und Blutdruck steigen.
◇ Mikrozirkulation, Ödeme & Sauerstoffversorgung
SprintMed-Frage
Welche Aussage zur Mikrozirkulation trifft zu?
A
Arteriolen sind wichtige Widerstandsgefäße
B
Kapillaren transportieren elektrische Impulse
C
Venolen sind bei Entzündung irrelevant
D
Mikrozirkulation hat keinen Klinikbezug
Arteriolen regulieren Widerstand und regionale Durchblutung.
SprintMed-Frage
Welche Kraft drückt Flüssigkeit aus der Kapillare ins Gewebe?
A
kapillärer hydrostatischer Druck
B
kolloidosmotischer Druck des Plasmas
C
Hämoglobinspannung
D
Vagusfrequenz
Hydrostatischer Druck fördert Filtration.
SprintMed-Frage
Warum führt Hypalbuminämie zu Ödemen?
A
Der kolloidosmotische Rücksog ins Gefäß sinkt
B
Die Herzfrequenz verdoppelt sich
C
Die Lymphe stoppt immer komplett
D
Sauerstoffsättigung steigt
Albumin hält Wasser intravasal; bei Mangel sinkt der Rücksog.
SprintMed-Frage
Welche Ursache passt zu Ödem durch erhöhte Permeabilität?
A
Entzündung oder allergische Reaktion
B
Hyperalbuminämie
C
hohe Knochendichte
D
normale Nachtruhe
Entzündung/Allergie/Sepsis erhöhen Kapillarpermeabilität.
SprintMed-Frage
Wovon hängt Sauerstoffangebot direkt ab?
A
Hämoglobin, Sättigung, HZV und Perfusion
B
nur Hautfarbe
C
nur Gewicht
D
nur Leukozyten
O₂-Angebot braucht Transportkapazität plus Fluss.
SprintMed-Frage
Was zeigt steigendes Laktat im Schock am ehesten an?
A
unzureichende Gewebeoxygenierung/anaeroben Stoffwechsel
B
normale Organperfusion
C
isolierte Gastritis
D
hohe Albuminspiegel
Laktat ist Warnsignal für Minderperfusion/anaeroben Stoffwechsel.
SprintMed-Frage
Was bedeutet Zentralisation im Schock?
A
Herz/Gehirn werden priorisiert, Haut/Darm/Niere schlechter perfundiert
B
alle Organe erhalten gleich viel Blut
C
nur Haut wird stärker durchblutet
D
Puls sinkt immer
Der Körper schützt lebenswichtige Organe zuerst.
SprintMed-Frage
Warum schließt normaler RR frühen Schock nicht aus?
A
Kompensation durch Tachykardie und Vasokonstriktion kann den Druck erhalten
B
Schock ist immer psychisch
C
RR ist bei Schock immer hoch
D
Puls ist irrelevant
Frühe Kompensation kann normale RR-Werte vortäuschen.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Erkläre die wichtigsten Ödemmechanismen.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Ödeme entstehen durch erhöhten hydrostatischen Druck, verminderten kolloidosmotischen Druck bei Albuminmangel, erhöhte Kapillarpermeabilität bei Entzündung/Allergie/Sepsis oder gestörten Lymphabfluss.
🚨 Schock, Laktat & Zentralisation
SprintMed-Frage
Welche Zeichen sprechen für periphere Minderperfusion?
A
kalte blasse Haut, verlängerte Rekapillarisierung, schwacher Puls
B
warme rosige Haut
C
nur Appetit
D
isolierte Ohrenschmerzen
Diese Zeichen zeigen Zentralisation/Minderperfusion.
SprintMed-Frage
Was ist der Schockindex?
A
Puls geteilt durch systolischen Blutdruck
B
systolisch plus diastolisch
C
Atemfrequenz mal Temperatur
D
Laktat geteilt durch Hb
Schockindex = HF / systolischer RR.
SprintMed-Frage
Ein Schockindex von 120/90 entspricht ungefähr:
A
1,33
B
0,33
C
0,75
D
90
120 ÷ 90 = 1,33.
SprintMed-Frage
Welche Aussage zum kompensierten Schock trifft zu?
A
Blutdruck kann noch normal sein
B
Patient ist immer bewusstlos
C
es gibt nie Tachykardie
D
Haut ist immer warm
Der Druck kann anfangs durch Sympathikus gehalten werden.
SprintMed-Frage
Was spricht eher für dekompensierten Schock?
A
Bewusstseinsstörung, Blutdruckabfall, Oligurie
B
gute Rekapillarisierung
C
normale Diurese
D
isolierter Schnupfen
Diese Zeichen zeigen gefährliche Organminderperfusion.
SprintMed-Frage
Warum kann Hitze eine Synkope begünstigen?
A
Hautvasodilatation und Flüssigkeitsverlust
B
maximale Vasokonstriktion
C
Albuminerhöhung
D
Blockade aller Barorezeptoren
Hitze erweitert Hautgefäße und Schwitzen reduziert Volumen.
SprintMed-Frage
Was ist typisch für orthostatische Dysregulation?
A
Beschwerden beim Aufstehen mit RR-Abfall/Schwindel
B
nur Schmerzen beim Kauen
C
immer Fieber
D
immer Exanthem
Beim Aufstehen versackt Blut in Beinvenen.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Nenne die wichtigsten Schockformen und ihre Mechanismen.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Hypovolämisch: absoluter Volumenmangel. Kardiogen: Pumpversagen. Distributiv/septisch/anaphylaktisch: Vasodilatation/Kapillarleck. Obstruktiv: mechanische Behinderung von Füllung/Auswurf.
↕ Orthostase, Hitze, Synkope
SprintMed-Frage
Welche Medikamente begünstigen orthostatische Beschwerden?
A
Antihypertensiva/Diuretika
B
Vitamin C allein
C
topische Wundsalbe
D
Nasenspülung
RR-Senker/Diuretika können Regulation und Volumen beeinflussen.
SprintMed-Frage
Welche Synkope ist besonders alarmierend?
A
Synkope bei körperlicher Belastung
B
beim Blutsehen
C
nach langem Stehen
D
bei Hitze mit Prodromi
Belastungssynkope ist kardial verdächtig.
SprintMed-Frage
Welche Prodromi passen eher zu vasovagaler Synkope?
A
Übelkeit, Schwitzen, Schwarzwerden vor Augen
B
fokale Lähmung über Stunden
C
Thoraxschmerz bei Belastung
D
anhaltende Aphasie
Vegetative Prodromi sprechen für vasovagal.
SprintMed-Frage
Welche Befunde sprechen eher für Krampfanfall als Synkope?
A
längere Postiktalphase, Zungenbiss, Einnässen
B
kurzer Schwindel beim Aufstehen
C
Übelkeit beim Blutsehen
D
rasche Erholung im Liegen
Postiktalphase/Zungenbiss/Einnässen sprechen für Anfall.
SprintMed-Frage
Was prüft die Rekapillarisierungszeit?
A
periphere Mikrozirkulation/Perfusion
B
Gallensaftproduktion
C
Hirnnerven direkt
D
Lungenvolumen
Rückfärbung nach Druck prüft periphere Perfusion.
SprintMed-Frage
Welche Pulsform ist fadenförmig und kaum tastbar?
A
Pulsus filiformis
B
Pulsus celer et altus
C
Pulsus parvus et tardus
D
Pulsus paradoxus
Pulsus filiformis ist typisch bei Kollaps/Schock.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Wie unterscheidest du vasovagale, orthostatische und kardiale Synkope?
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Vasovagal: Trigger und vegetative Prodromi. Orthostatisch: beim Aufstehen/RR-Abfall/Medikamente. Kardial: plötzlich, bei Belastung, Palpitationen, Brustschmerz, Dyspnoe oder bekannte Herzerkrankung.
● Pulsdiagnostik & Kreislaufzeichen
SprintMed-Frage
Welche Pulsform passt eher zu schwerer Linksherzinsuffizienz?
A
Pulsus alternans
B
Pulsus celer et altus
C
Pulsus durus allein
D
Pulsus trigeminus als Normalbefund
Pulsus alternans zeigt wechselnde Schlagvolumina.
SprintMed-Frage
Was bedeutet Pulsdefizit?
A
Auskultierte Herzfrequenz ist höher als peripher tastbarer Puls
B
Puls ist immer 0
C
Blutdruck ist höher am Bein
D
Atemfrequenz ist niedriger
Nicht jede Herzaktion erzeugt eine tastbare Pulswelle.
SprintMed-Frage
Welche Aussage zur Kreislaufuntersuchung ist korrekt?
A
Bewusstsein, Haut, Puls, Blutdruck und Rekapillarisierung gehören zum Erstcheck
B
nur Laborwerte zählen
C
Hautfarbe ist irrelevant
D
Orthostase nur im Liegen
Klinischer Erstcheck ist essenziell.
SprintMed-Frage
Was ist bei Kreislaufnotfall grundsätzlich richtig?
A
Vitalzeichen prüfen, Notruf, geeignete Lagerung, engmaschige Kontrolle
B
Patient allein lassen
C
immer laufen lassen
D
erst lange abwarten
Schnelles ABCDE-orientiertes Vorgehen zählt.
SprintMed-Frage
Welche Lagerung ist bei vasovagaler Synkope ohne Atemnot sinnvoll?
A
flach lagern, Beine ggf. hoch
B
stehen lassen
C
Essen während Bewusstlosigkeit
D
Sportbelastung
Bei einfacher Synkope flach lagern und Vitalzeichen prüfen.
SprintMed-Frage
Welche Lagerung ist bei akuter Atemnot eher sinnvoll?
A
Oberkörper hoch
B
strikte Kopftieflage
C
Beine über Kopf
D
laufen lassen
Bei Atemnot hilft Oberkörperhochlagerung.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Was beurteilst du beim Puls außer der Frequenz?
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Rhythmus, Füllung, Spannung, Seitenvergleich, Pulsdefizit und Pulsformen. Dazu immer Haut, Rekapillarisierungszeit, Bewusstsein und Blutdruck einbeziehen.
🔎 Kreislaufuntersuchung & Praxisfälle
SprintMed-Frage
Welche Aussage zur Diurese im Schock ist korrekt?
A
Oligurie kann Hinweis auf Nierenminderperfusion sein
B
Diurese steigt immer stark
C
Urinmenge ist irrelevant
D
Nieren werden zuerst besser perfundiert
Oligurie ist ein wichtiges Hypoperfusionszeichen.
SprintMed-Frage
Welche Kombination passt zu Volumenmangel?
A
Tachykardie, trockene Schleimhäute, orthostatischer Schwindel
B
Bradykardie und hohe Diurese
C
isolierte Ohrenschmerzen
D
nur Hautausschlag
Volumenmangel zeigt Tachykardie, Durst, Orthostase.
SprintMed-Frage
Was ist typisch beim septischen Schock?
A
Vasodilatation und erhöhte Kapillarpermeabilität
B
nur Klappenverengung
C
isolierte Zahnfleischblutung
D
immer Bradykardie
Septischer Schock ist distributiv mit Kapillarleck.
SprintMed-Frage
Was ist typisch beim anaphylaktischen Schock?
A
Mediatorfreisetzung mit Vasodilatation und Kapillarleck
B
chronische Verkalkung
C
reine Blutarmut
D
nur Hustenreiz
Anaphylaxie verursacht Vasodilatation, Kapillarleck und Bronchospasmus.
SprintMed-Frage
Was ist typisch beim kardiogenen Schock?
A
Pumpversagen des Herzens
B
isolierte Hautallergie
C
Madenwürmer
D
zu viel Albumin
Kardiogener Schock entsteht durch unzureichende Pumpfunktion.
SprintMed-Frage
Was ist typisch beim obstruktiven Schock?
A
mechanische Behinderung von Füllung oder Auswurf
B
nur Fieber
C
nur Hypoglykämie
D
immer normale Perfusion
Beispiele: massive Lungenembolie, Tamponade, Spannungspneumothorax.
SprintMed-Frage
Welche Schockform passt zu starkem Blutverlust?
A
hypovolämischer Schock
B
anaphylaktischer Schock
C
neurogener Schock
D
septischer Schock
Blutverlust führt zu absolutem Volumenmangel.
SprintMed-Frage
Welche Aussage zur Kreislaufanpassung bei Sport ist korrekt?
A
Herzzeitvolumen steigt und Muskelgefäße dilatieren
B
Herzzeitvolumen sinkt immer
C
alle Gefäße schließen
D
Sympathikus ist aus
Bei Belastung steigen HZV und Muskeldurchblutung.
SprintMed-Frage
Warum steigt bei Fieber oft die Herzfrequenz?
A
Stoffwechsel und Sauerstoffbedarf steigen
B
Herz wird anatomisch größer
C
Barorezeptoren verschwinden
D
ADH bindet Sauerstoff
Fieber erhöht den metabolischen Bedarf.
SprintMed-Frage
Welche Aussage zur Schwangerschaftsphysiologie ist korrekt?
A
Blutvolumen und Herzzeitvolumen steigen physiologisch
B
Blutvolumen fällt immer
C
Orthostase ist unmöglich
D
Vena-cava-Kompression existiert nicht
Schwangerschaft erhöht Blutvolumen und HZV.
SprintMed-Frage
Was ist beim Vena-cava-Kompressionssyndrom wichtig?
A
Linksseitenlage
B
Kopftieflage mit Bauchdruck
C
stehen lassen
D
Rechtsseitenlage erzwingen
Linksseitenlage entlastet die V. cava inferior.
SprintMed-Frage
Welche Aussage zu ACE-Hemmern ist prüfungsrelevant?
A
sie können Reizhusten verursachen
B
sie steigern Angiotensin II
C
sie sind reine Schmerzmittel
D
sie wirken nur am Darm
ACE-Hemmer können über Bradykinin Reizhusten auslösen.
SprintMed-Frage
Welche Aussage zu Betablockern ist relevant?
A
sie können Puls und Kontraktilität senken
B
sie verursachen immer Tachykardie
C
sie haben keine Wirkung am Herzen
D
sie sind Antibiotika
Betablocker senken β1-vermittelt Frequenz/Kontraktilität.
SprintMed-Frage
Was ist bei Kreislaufbeschwerden immer mitzudenken?
A
Medikamente, Flüssigkeitsstatus, Blutverlust, Infekt, Schwangerschaft, Hypoglykämie
B
nur Schuhgröße
C
nur Haarfarbe
D
nur Blutgruppe
Kreislaufsymptome sind breit differentialdiagnostisch.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Beschreibe den Kreislauf-Erstcheck in der mündlichen Prüfung.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
ABCDE-orientiert: Bewusstsein, Atmung, Haut, Puls, Blutdruck, Rekapillarisierungszeit, Temperatur, Blutzucker bei Bewusstseinsstörung, Diurese/Volumenstatus, Medikamente und Orthostase prüfen; bei Red Flags Notruf.