Verdauungstrakt · Abschlusstest
Verdauungstrakt · Abschlusstest
Prüfungsnaher Test
42 MC-Fragen aus Originalfragen und SprintMed-Fallfragen. Antwort(en) zunächst auswählen und erst mit „Antworten“ auswerten.
Bearbeitet: 0 / 42 MC-Fragen · Richtig: 0 · Ergebnis: 0%
Auswertung: Bestanden ab 75 %. Die offenen Fragen dienen der mündlichen Vorbereitung und fließen nicht in die Prozentwertung ein.
📝 Multiple Choice & Fallfragen
Originalfrage
Frage 1: Welche Aussagen zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen treffen zu? 1 Colitis ulcerosa betrifft in der Regel Colon sigmoideum und Jejunum. 2 Morbus Crohn betrifft meist transmural die gesamte Darmwand. 3 Bei Colitis ulcerosa ist das Dickdarmkrebsrisiko erhöht. 4 Blut im Stuhl spricht eindeutig gegen Morbus Crohn. 5 Analfisteln und Analabszesse sind gehäuft bei Morbus Crohn.
A
Nur 1 und 2
B
Nur 2 und 4
C
Nur 1,3 und 5
D
Nur 2,3 und 5
E
Keine Aussage ist richtig
Wähle eine Antwort aus.
Richtige Antwort: D: Nur 2,3 und 5
Richtig sind 2, 3 und 5. CU beginnt typischerweise im Rektum und breitet sich kontinuierlich im Kolon aus; Morbus Crohn kann transmural verlaufen und Fisteln/Abszesse machen. Blut im Stuhl schließt Crohn nicht aus.
Originalfrage
Frage 2: 57-jähriger Patient mit gürtelförmig in beide Flanken ausstrahlenden Oberbauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Temperatur 38,5 °C, Sklerenikterus, geblähtem druckschmerzhaftem Abdomen. Am ehesten:
A
Akute Appendizitis
B
Herzinfarkt
C
Akute Pyelonephritis
D
Akute Pankreatitis
E
Akute Gastritis
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Richtige Antwort: D: Akute Pankreatitis
Gürtelförmiger Oberbauchschmerz mit Übelkeit/Erbrechen und Ikterus spricht am ehesten für eine akute Pankreatitis, häufig biliär oder alkoholbedingt.
Originalfrage
Frage 3: Sprue/glutensensitive Enteropathie: Welche zwei Speisen sind am unbedenklichsten?
A
Pellkartoffeln
B
Nudelauflauf
C
Sojabohnenquark
D
Grünkernlaibchen aus Dinkel
E
Zwiebelkuchen aus Hefe
Wähle 2 Antworten aus.
Richtige Antwort: A: Pellkartoffeln · C: Sojabohnenquark
Glutenfrei sind Kartoffeln und Soja/Sojabohnenquark. Dinkel/Grünkern, Weizen, Roggen, Gerste und Bier sind glutenhaltig.
Originalfrage
Frage 4: Welche Aussagen zur gastrointestinalen Blutung treffen zu? 1. Bei einer akuten gastrointestinalen Blutung ist der Hämoglobinwert immer sofort deutlich erniedrigt. 2. Ein größerer Blutverlust führt typischerweise zu einer Bradykardie. 3. Teerstuhl spricht in erster Linie für eine Blutungsquelle im unteren Dickdarm. 4. Die häufigste gastrointestinale Blutungsquelle liegt an der Ileozäkalklappe. 5. Eine gastrointestinale Blutung zeigt sich als Erstmanifestation regelhaft durch einen Schock.
A
Nur 1 und 2
B
Nur 3 und 5
C
Nur 1,4 und 5
D
Nur 4
E
1–5, alle sind falsch
Wähle eine Antwort aus.
Richtige Antwort: E: 1–5, alle sind falsch
Alle vorgegebenen Aussagen sind falsch: Hb kann initial normal sein, Blutverlust führt eher zu Tachykardie, Teerstuhl spricht eher für obere Blutung, häufige Quellen liegen nicht an der Ileozäkalklappe, und Erstmanifestation ist nicht regelhaft Schock.
Originalfrage
Frage 5: Welche Symptome/Befunde lassen an eine Leberzirrhose denken? 1 Blutungsneigung 2 Potenzschwäche 3 Aszites 4 abgeschwächte Fußpulse 5 radiäre Falten um den Mund
A
Nur 1,2 und 3
B
Nur 1,2 und 5
C
Nur 1,3 und 4
D
Nur 2,3 und 5
E
Alle Aussagen
Wähle eine Antwort aus.
Richtige Antwort: A: Nur 1,2 und 3
Leberzirrhose führt u. a. zu Gerinnungsstörungen/Blutungsneigung, endokrinen Zeichen wie Potenzstörung und portaler Hypertension mit Aszites.
Originalfrage
Frage 6: Zöliakie/Sprue: Welches Lebensmittel ist am unbedenklichsten?
A
Roggenbrot
B
Bier
C
Kartoffeln
D
Weizentoastbrot
E
Dinkelmüsli
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Richtige Antwort: C: Kartoffeln
Kartoffeln sind glutenfrei. Roggen, Weizen, Dinkel und Bier sind nicht geeignet.
Originalfrage
Frage 7: Pankreas: Welche zwei Aussagen treffen zu?
A
Amylase baut Eiweiße ab
B
Endokriner Teil produziert Lipase
C
Häufige Ursache akuter Pankreatitis ist Alkoholmissbrauch
D
Pankreas bildet alkalischen Verdauungssaft
E
Glukagon senkt Blutzucker
Wähle 2 Antworten aus.
Richtige Antwort: C: Häufige Ursache akuter Pankreatitis ist Alkoholmissbrauch · D: Pankreas bildet alkalischen Verdauungssaft
Alkoholmissbrauch ist eine häufige Ursache der akuten Pankreatitis; das Pankreas bildet alkalisches, bikarbonatreiches Verdauungssekret.
Originalfrage
Frage 8: Pankreas/Erkrankungen: Welche zwei Aussagen treffen zu?
A
Bei akuter Pankreatitis erhöhte Amylase/Lipase
B
Häufigste Ursache chronischer Pankreatitis sind Gallengangsteine
C
Leitsymptom sind kolikartige Schmerzen im linken Oberbauch
D
Pankreas produziert blutzuckersenkende und -steigernde Hormone
E
Chronische Pankreatitis führt häufig zu Hypoglykämien
Wähle 2 Antworten aus.
Richtige Antwort: A: Bei akuter Pankreatitis erhöhte Amylase/Lipase · D: Pankreas produziert blutzuckersenkende und -steigernde Hormone
Bei akuter Pankreatitis sind Serum-Amylase und Lipase erhöht; endokrin werden Insulin und Glukagon produziert.
Originalfrage
Frage 9: 70-jähriger Patient mit wiederholtem Erbrechen, braunem stuhlriechendem Erbrochenem und metallisch spritzenden Darmgeräuschen. Am ehesten:
A
Mechanischer Ileus
B
Leberversagen
C
Nierenversagen
D
Gastroenteritis
E
Bulimia nervosa
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Richtige Antwort: A: Mechanischer Ileus
Stuhlerbrechen und metallisch klingende Darmgeräusche sprechen für mechanischen Ileus.
Originalfrage
Frage 10: Hämorrhoidalleiden: Welche zwei Aussagen sind richtig?
A
Schwellkörper im Analkanal ist an sich krankhaft
B
Sehr häufiges Symptom ist peranale Blutung
C
Grad I: meist keine Schmerzen, gelegentlich Blutungen
D
Bei Jucken/Brennen/Nässen immer OP einzige Therapie
E
Hämorrhoidalthrombose verursacht keine Schmerzen
Wähle 2 Antworten aus.
Richtige Antwort: B: Sehr häufiges Symptom ist peranale Blutung · C: Grad I: meist keine Schmerzen, gelegentlich Blutungen
Peranale hellrote Blutung ist häufig; Grad I ist außen nicht sichtbar, oft schmerzarm, kann aber bluten.
Originalfrage
Frage 11: Typische Symptome der akuten Pankreatitis: Wählen Sie zwei Antworten.
A
Mechanischer Ileus
B
Gürtelförmiger Hautausschlag
C
Gürtelförmiger Oberbauchschmerz
D
Erbrechen
E
Hypertone Blutdruckwerte
Wähle 2 Antworten aus.
Richtige Antwort: C: Gürtelförmiger Oberbauchschmerz · D: Erbrechen
Akute Pankreatitis macht typischerweise gürtelförmige Oberbauchschmerzen und Erbrechen.
Originalfrage
Frage 12: Differenzialdiagnose Colitis ulcerosa vs. Morbus Crohn: Was spricht typischerweise für Colitis ulcerosa?
A
Blutig-schleimige Stühle
B
Bauchschmerzen
C
Befällt meist den Dünndarm
D
Oberflächliche Schleimhautschichten betroffen
E
Schubweise chronischer Verlauf
Wähle 2 Antworten aus.
Richtige Antwort: A: Blutig-schleimige Stühle · D: Oberflächliche Schleimhautschichten betroffen
Colitis ulcerosa zeigt klassisch blutig-schleimige Stühle und eine oberflächliche, mukosale Entzündung des Kolons.
Originalfrage
Frage 13: 28-jähriger Patient mit 4 Monaten Bauchschmerzen links im Unterbauch und blutig-schleimigen Durchfällen. Am ehesten:
A
Norovirusinfektion
B
Colitis ulcerosa
C
Kolonkarzinom
D
Divertikulitis
E
Paralytischer Ileus
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Richtige Antwort: B: Colitis ulcerosa
Junger Patient mit blutig-schleimigen Durchfällen und linkem Unterbauchschmerz spricht typisch für Colitis ulcerosa.
Originalfrage
Frage 14: Welche Blutwerte sprechen am ehesten für eine Leberschädigung? Wählen Sie zwei Antworten.
A
Hämatokrit 44 %
B
Bilirubin gesamt 5 mg/dl
C
Leukozyten 7000/µl
D
Anti-HAV-IgG negativ
E
INR 3,0
Wähle 2 Antworten aus.
Richtige Antwort: B: Bilirubin gesamt 5 mg/dl · E: INR 3,0
Erhöhtes Bilirubin und eine Gerinnungsstörung mit INR-Erhöhung sprechen für Leberfunktionsstörung/-schädigung.
Originalfrage
Frage 15: Langjähriger Alkoholiker mit Müdigkeit, Brennen der Zunge, rezidivierenden Magenbeschwerden, Gangunsicherheit und glatt-roter Zunge. Am ehesten:
A
Hypothyreose
B
Niereninsuffizienz
C
Hypokaliämie
D
Fibromyalgie-Syndrom
E
Megaloblastäre Anämie
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Richtige Antwort: E: Megaloblastäre Anämie
Alkoholismus, Glossitis und neurologische Zeichen passen zu Vitamin-B12-/Folatmangel mit megaloblastärer Anämie.
Originalfrage
Frage 16: Leberzirrhose: Welche Aussagen treffen zu? 1. Eine portale Hypertension führt zu einem erniedrigten Druck in der Pfortader. 2. Frühsymptome einer Leberzirrhose sind immer eindeutig und organspezifisch. 3. Müdigkeit und Leistungsminderung können frühe, unspezifische Symptome sein. 4. Juckreiz und Gerinnungsstörungen können im fortgeschrittenen Stadium auftreten. 5. Aszites ist für eine Leberzirrhose untypisch.
A
Nur 1 und 5
B
Nur 2 und 4
C
Nur 3 und 4
D
Nur 1,2 und 5
E
Nur 3,4 und 5
Wähle eine Antwort aus.
Richtige Antwort: C: Nur 3 und 4
Portale Hypertension erhöht, nicht senkt den Druck. Frühsymptome sind unspezifisch, u. a. Müdigkeit; später Juckreiz, Gerinnungsstörungen, Aszites etc.
Originalfrage
Frage 17: 55-jähriger Patient mit Leistungsminderung und Müdigkeit: Welche Zeichen weisen auf kolorektales Karzinom hin? 1 Blut im Stuhl 2 Änderung der Stuhlgewohnheiten 3 Fettstühle 4 Anämie 5 Nüchternschmerz Epigastrium
A
Nur 1 und 4
B
Nur 1,2 und 4
C
Nur 1,2 und 5
D
Nur 2,3 und 4
E
Alle Aussagen
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Richtige Antwort: B: Nur 1,2 und 4
Kolorektales Karzinom: Blutbeimischung, Änderung der Stuhlgewohnheiten und Eisenmangel-/Tumoranämie. Fettstuhl und epigastrischer Nüchternschmerz passen eher zu anderen Ursachen.
Originalfrage
Frage 18: Welche Aussage zum Magen trifft zu?
A
Hauptzellen produzieren Salzsäure
B
Nebenzellen produzieren eiweißspaltende Enzyme
C
Parietalzellen produzieren Intrinsic-Faktor
D
G-Zellen produzieren muzinhaltigen Schleim
E
Alphazellen produzieren fettspaltende Enzyme
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Richtige Antwort: C: Parietalzellen produzieren Intrinsic-Faktor
Belegzellen/Parietalzellen produzieren Salzsäure und Intrinsic-Faktor.
Originalfrage
Frage 19: Obstipation und Prophylaxe: Welche Aussagen treffen zu? 1. Eine ballaststoffreiche Ernährung kann der Obstipation vorbeugen. 2. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt eine normale Stuhlkonsistenz. 3. Regelmäßige körperliche Bewegung kann die Darmtätigkeit fördern. 4. Nur täglich auftretender, weicher Stuhl gilt als normaler Stuhlgang. 5. Auch eine schwere, länger bestehende Obstipation kann niemals einen Ileus begünstigen.
A
Nur 1,2 und 3
B
Nur 1,2 und 5
C
Nur 1,3,4 und 5
D
Nur 2,3,4 und 5
E
Alle Aussagen
Wähle eine Antwort aus.
Richtige Antwort: A: Nur 1,2 und 3
Richtig sind Ballaststoffe, Flüssigkeit und Bewegung; unbehandelte Obstipation kann in schweren Fällen Ileus begünstigen. Täglich weicher Stuhl ist kein zwingendes Erfolgskriterium.
Originalfrage
Frage 20: 80-jähriger dementer Mann mit Prostatahyperplasie, Unruhe, Fieber, prallelastischer Vorwölbung von Symphyse bis Nabel, Druckschmerz. Wahrscheinlichste Diagnose?
A
Akute Divertikulitis
B
Sigmakarzinom
C
Akuter Harnverhalt mit Zystitis
D
Peritonitis
E
Mesenterialvenenthrombose
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Richtige Antwort: C: Akuter Harnverhalt mit Zystitis
Prallelastische suprapubische Vorwölbung bei Prostatahyperplasie spricht für akuten Harnverhalt, hier mit Infekt/Zystitis.
Originalfrage
Frage 21: Leber und Gallenwege: Welche Aussagen treffen zu? 1. Die Gallenblase bildet den überwiegenden Teil der Galle. 2. Über die Galle können unter anderem Stoffwechselprodukte und Hormone ausgeschieden werden. 3. Die Leber bildet Albumin und zahlreiche Gerinnungsfaktoren. 4. Ammoniak wird in der Leber zu Harnsäure umgewandelt. 5. Die Leber wandelt stickstoffhaltige Abbauprodukte in Harnstoff um.
A
Nur 1,2 und 3
B
Nur 1,4 und 5
C
Nur 2,3 und 4
D
Nur 2,3 und 5
E
Nur 3,4 und 5
Wähle eine Antwort aus.
Richtige Antwort: D: Nur 2,3 und 5
Über Galle werden Stoffwechselprodukte/Hormone ausgeschieden; Leber bildet Gerinnungsfaktoren und Albumin; aus Stickstoff entsteht Harnstoff.
Originalfrage
Frage 22: Welche klinischen Erscheinungen kann man direkt auf Pfortaderhochdruck zurückführen?
A
Ösophagusvarizen
B
Vorhofflimmern
C
Pleuraschwarte
D
Arterielle Hypertonie
E
Aszites
Wähle 2 Antworten aus.
Richtige Antwort: A: Ösophagusvarizen · E: Aszites
Pfortaderhochdruck führt zu portosystemischen Kollateralen wie Ösophagusvarizen und zu Aszites.
Originalfrage
Frage 23: Typische Komplikationen fortgeschrittener Leberzirrhose? Wählen Sie zwei.
A
Krampfanfall
B
Ödeme
C
Zyanose
D
Arterielle Hypertonie
E
Enzephalopathie
Wähle 2 Antworten aus.
Richtige Antwort: B: Ödeme · E: Enzephalopathie
Fortgeschrittene Zirrhose führt zu Ödemen/Aszites und hepatischer Enzephalopathie.
Originalfrage
Frage 24: Welche Aussagen zum Magen treffen zu? 1. Der Magen liegt intraperitoneal. 2. Feste Nahrung verlässt den Magen grundsätzlich nach 20–30 Minuten. 3. Fette werden schneller aus dem Magen entleert als Kohlenhydrate. 4. Der Sympathikus steigert die Magenmotilität und Magensaftsekretion. 5. Der Magen produziert täglich ungefähr 2–3 Liter Magensaft.
A
Nur 1 und 3
B
Nur 1 und 5
C
Nur 4 und 5
D
Nur 2,3 und 4
E
Alle Aussagen
Wähle eine Antwort aus.
Richtige Antwort: B: Nur 1 und 5
Der Magen liegt intraperitoneal und produziert etwa 2–3 Liter Magensaft pro Tag. Feste Nahrung bleibt länger als 20–30 min; Fette verweilen länger; Sympathikus hemmt.
Originalfrage
Frage 25: Chronische Pankreatitis: Welche Aussagen sind richtig? 1. Die häufigste Ursache ist eine Erkrankung der Gallenwege. 2. Wiederkehrende Oberbauchschmerzen sind typisch. 3. Fettunverträglichkeit und Fettstühle können auftreten. 4. In einem akuten Schub können Pankreasenzyme erhöht sein. 5. Durch exokrine Insuffizienz kann es zu Malassimilation und Gewichtsverlust kommen.
A
Nur 1,2 und 4
B
Nur 1 und 5
C
Nur 2,3 und 4
D
Nur 2,3,4 und 5
E
Alle Aussagen
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Richtige Antwort: D: Nur 2,3,4 und 5
Typisch sind wiederkehrende Oberbauchschmerzen, Fettunverträglichkeit, erhöhte Enzyme im Schub und Malassimilation/Gewichtsverlust. Häufigste Ursache ist meist Alkohol, nicht Gallenwegserkrankung.
Originalfrage
Frage 26: Bilirubin: Welche Aussagen sind richtig? 1. Direktes Bilirubin ist nicht wasserlöslich. 2. Indirektes Bilirubin wird bei einem Gallengangsverschluss bevorzugt über den Urin ausgeschieden. 3. Direktes Bilirubin ist wasserlöslich. 4. Bei Cholestase oder Gallengangsverschluss kann direktes Bilirubin ansteigen. 5. Bei Hämolyse steigt typischerweise ausschließlich das direkte Bilirubin.
A
Nur 1 und 2
B
Nur 3 und 4
C
Nur 1,2 und 5
D
Nur 3,4 und 5
E
Alle Aussagen
Wähle eine Antwort aus.
Richtige Antwort: B: Nur 3 und 4
Direktes Bilirubin ist wasserlöslich und steigt bei Cholestase/Gallengangsverschluss; indirektes Bilirubin steigt z. B. bei Hämolyse.
Originalfrage
Frage 27: Bei welchem Krankheitsbild ist eine spezifische Ernährungsumstellung die zentrale/entscheidende Therapieoption?
A
Divertikulitis
B
Colitis ulcerosa
C
Morbus Crohn
D
Zöliakie
E
Ileus
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Richtige Antwort: D: Zöliakie
Bei Zöliakie ist lebenslange glutenfreie Ernährung die zentrale Therapie.
Originalfrage
Frage 28: Plötzlich auftretender schmerzloser Ikterus ist Warnzeichen für:
A
Gallenkolik
B
Appendizitis
C
Pankreaskarzinom
D
Akutes Nierenversagen
E
Arzneimittelexanthem
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Richtige Antwort: C: Pankreaskarzinom
Schmerzloser Ikterus ist klassisches Warnzeichen für einen tumorbedingten Gallenwegsverschluss, z. B. Pankreaskopfkarzinom.
Originalfrage
Frage 29: Schmerzlos tastbare vergrößerte Gallenblase bei gleichzeitigem Ikterus (Courvoisier-Zeichen) spricht für:
A
Akute Virushepatitis
B
Cholezystitis
C
Gallenblasenpolyp
D
Pankreaskopfkarzinom
E
Fettleber
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Richtige Antwort: D: Pankreaskopfkarzinom
Courvoisier-Zeichen spricht für einen malignen Verschluss, klassisch Pankreaskopfkarzinom.
Originalfrage
Frage 30: Typische Symptome einer Peritonitis? Wählen Sie zwei.
A
Polyurie
B
Abwehrspannung der Bauchdecke
C
Darmparalyse mit Fieber
D
Ikterus
E
Halsschmerzen
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Richtige Antwort: B: Abwehrspannung der Bauchdecke · C: Darmparalyse mit Fieber
Peritonitis führt zu Abwehrspannung und Darmparalyse mit Fieber; sie ist ein akuter Notfall.
Originalfrage
Frage 31: Welche Hautzeichen sind bei fortgeschrittener Leberzirrhose typisch? 1. Psoriasisartige Schuppung ist ein typisches Leberhautzeichen. 2. Vitiligo ist ein typisches Zeichen der fortgeschrittenen Leberzirrhose. 3. Ein Palmarerythem kann auftreten. 4. Lacklippen beziehungsweise Lackzunge können auftreten. 5. Kratzspuren infolge von Juckreiz können auftreten.
A
Nur 1 und 3
B
Nur 2 und 5
C
Nur 2,3 und 4
D
Nur 3,4 und 5
E
Alle Aussagen
Wähle eine Antwort aus.
Richtige Antwort: D: Nur 3,4 und 5
Palmarerythem, Lacklippen/Lackzunge und Kratzspuren durch Juckreiz passen. Psoriasis-Schuppung und Vitiligo sind nicht typisch.
Originalfrage
Frage 32: Reizmagen, Reizdarm und Helicobacter pylori: Welche Aussagen treffen zu? 1. Nächtliche Durchfälle sind typisch für ein Reizdarmsyndrom und kein Warnzeichen. 2. Eine Helicobacter-Eradikation kann vorübergehend die Darmflora beeinflussen. 3. Beim Reizdarmsyndrom finden sich immer deutliche organische Veränderungen. 4. Störungen der gastrointestinalen Motilität können funktionelle Beschwerden begünstigen. 5. Blut im Stuhl ist ein typisches Symptom des unkomplizierten Reizdarmsyndroms.
A
Nur 1 und 4
B
Nur 2 und 3
C
Nur 2 und 4
D
Nur 2,3 und 4
E
Nur 1,2,3 und 5
Wähle eine Antwort aus.
Richtige Antwort: C: Nur 2 und 4
Eradikation kann Dysbiose begünstigen; Motilitätsstörungen können funktionelle Beschwerden begünstigen. Nächtliche Durchfälle sind eher Warnzeichen gegen Reizdarm.
Originalfrage
Frage 33: Adipositas: Welche Aussagen treffen zu? 1. Abdominales beziehungsweise viszerales Fett erhöht das metabolische und kardiovaskuläre Risiko. 2. Leptin wird ausschließlich im Pankreas gebildet. 3. Leptin ist an der Regulation von Appetit und Sättigung beteiligt. 4. Von Adipositas spricht man bereits ab einem BMI von 25 kg/m². 5. Adipositas liegt definitionsgemäß ab einem BMI von 30 kg/m² vor.
A
Nur 5
B
Nur 1 und 3
C
Nur 1,3 und 5
D
Nur 2,4 und 5
E
Alle Aussagen
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Richtige Antwort: C: Nur 1,3 und 5
Abdominales Fett erhöht Risiko; Leptin reguliert Appetit; Adipositas ab BMI ≥30 kg/m².
Originalfrage
Frage 34: Zöliakie/Sprue: Welche zwei Nahrungsmittel sind möglich?
A
Reis
B
Weizen
C
Dinkel
D
Roggen
E
Hirse
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Richtige Antwort: A: Reis · E: Hirse
Reis und Hirse sind glutenfrei; Weizen, Dinkel und Roggen sind glutenhaltig.
Originalfrage
Frage 35: Welche Aussagen zu den Aufgaben der Gallenblase treffen zu? 1. Die Gallenblase bildet die Galle. 2. Die Gallenblase speichert die von der Leber gebildete Galle. 3. Die Gallenblase produziert Lipase zur Fettspaltung. 4. Die Gallenblase entgiftet Ammoniak durch Bildung von Harnstoff. 5. Die Gallenblase konzentriert beziehungsweise dickt die gespeicherte Galle ein.
A
Nur 1
B
Nur 2
C
Nur 2 und 3
D
Nur 2 und 5
E
Nur 1,2,4 und 5
Wähle eine Antwort aus.
Richtige Antwort: D: Nur 2 und 5
Die Gallenblase speichert und konzentriert/eindickt die von der Leber produzierte Galle.
Originalfrage
Frage 36: Welche Aussagen zum Verdauungstrakt treffen zu? 1. Eine physiologische Engstelle der Speiseröhre liegt im Bereich des Aortenbogens. 2. Der Intrinsic-Faktor wird von den Hauptzellen des Magens gebildet. 3. Der Ductus choledochus mündet in den Magen. 4. Der Intrinsic-Faktor wird von den Belegzellen des Magens gebildet. 5. Der Ductus choledochus mündet meist gemeinsam mit dem Pankreasgang in das Duodenum.
A
Nur 4
B
Nur 2 und 4
C
Nur 1,3 und 5
D
Nur 1,4 und 5
E
Nur 1,2,3 und 5
Wähle eine Antwort aus.
Richtige Antwort: D: Nur 1,4 und 5
Ösophagus-Engstelle am Aortenbogen, Intrinsic-Faktor aus Belegzellen, Ductus choledochus mündet meist mit Pankreasgang ins Duodenum.
Originalfrage
Frage 37: Spider naevi: Welche zwei Aussagen treffen zu?
A
Bevorzugt an den Beinen
B
Typisch für Nierenerkrankung
C
Kommen bei Leberzirrhose vor
D
Typisch Oberkörper und Gesicht
E
Ursächlich für Juckreiz
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Richtige Antwort: C: Kommen bei Leberzirrhose vor · D: Typisch Oberkörper und Gesicht
Spider naevi kommen bei Leberzirrhose vor und sitzen typischerweise an Oberkörper und Gesicht.
Originalfrage
Frage 38: Welche Haut- und Schleimhautveränderungen sind bei einer Leberzirrhose typisch? 1. Psoriasisartige Schuppung ist ein typisches Leberhautzeichen. 2. Spider naevi können auftreten. 3. Ein Palmarerythem kann auftreten. 4. Eine Lackzunge beziehungsweise Lacklippen können auftreten. 5. Teleangiektasien können auftreten.
A
Nur 1 und 5
B
Nur 2,3 und 4
C
Nur 1,2,3 und 5
D
Nur 2,3,4 und 5
E
Alle Aussagen
Wähle eine Antwort aus.
Richtige Antwort: D: Nur 2,3,4 und 5
Spider naevi, Palmarerythem, Lackzunge und Teleangiektasien sind typische Zirrhosezeichen.
SprintMed-Fall
Frage 39: Patient mit rechtsseitigem Unterbauchschmerz, Loslassschmerz, Übelkeit und leichtem Fieber. Welche Diagnose steht im Vordergrund?
A
Reizdarm
B
Akute Appendizitis
C
Zöliakie
D
Hämorrhoidalleiden
E
Chronische Gastritis
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Richtige Antwort: B: Akute Appendizitis
Das ist klassisch verdächtig auf akute Appendizitis. Sie gehört ärztlich abgeklärt; bei Peritonismus/Abwehrspannung Notfall.
SprintMed-Fall
Frage 40: Starke Oberbauchschmerzen nach fettreicher Mahlzeit, Ausstrahlung rechte Schulter, Übelkeit. Was passt am ehesten?
A
Akute Gastritis
B
Colitis ulcerosa
C
Gallenkolik
D
Hämorrhoiden Grad I
E
Ösophagitis
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Richtige Antwort: C: Gallenkolik
Kolikartige rechtsseitige Oberbauchschmerzen nach fetter Mahlzeit sprechen für Gallenkolik/Cholelithiasis.
SprintMed-Fall
Frage 41: Patient mit Teerstuhl, Schwindel und Tachykardie. Was ist die wichtigste Einschätzung?
A
GI-Blutung/Notfall
B
Reizdarm
C
Laktoseintoleranz
D
Zöliakie ohne Dringlichkeit
E
Funktionelle Dyspepsie
Wähle eine Antwort aus.
Richtige Antwort: A: GI-Blutung/Notfall
Teerstuhl spricht für obere GI-Blutung. Kreislaufzeichen bedeuten Notfall/ärztliche Abklärung, Schockgefahr.
SprintMed-Fall
Frage 42: Wechselnde Stuhlgewohnheiten, Blut im Stuhl und ungewollter Gewichtsverlust bei 58-jährigem Patienten. Was ist wichtig?
A
Beruhigen, typisch Reizdarm
B
Nur Ballaststoffe empfehlen
C
Nur Probiotika
D
Kolorektales Karzinom ausschließen
E
Nur Nahrungsmitteltest
Wähle eine Antwort aus.
Richtige Antwort: D: Kolorektales Karzinom ausschließen
Das sind Red Flags für kolorektales Karzinom. Keine reine Reizdarm-Diagnose, sondern zeitnahe Koloskopie/ärztliche Abklärung.
🎤 Mündliche Kurzprüfung
Mündliche Frage 11: Leitsymptom Ikterus: Wie unterscheiden Sie prähepatisch, hepatisch, posthepatisch?
Prähepatisch: Hämolyse, indirektes Bilirubin ↑. Hepatisch: Leberzellschaden, Transaminasen/INR/Bilirubin verändert. Posthepatisch: Cholestase/Verschluss, direktes Bilirubin ↑, heller Stuhl, dunkler Urin, Juckreiz, ggf. Courvoisier.
Mündliche Frage 12: Akutes Abdomen: Welche Untersuchungsschritte sind wichtig?
Anamnese Schmerzbeginn/-ort/-charakter, Erbrechen/Stuhl/Windverhalt, Fieber, Medikamente, Vorerkrankungen. Inspektion, Auskultation, Perkussion, Palpation vorsichtig, Loslassschmerz/Abwehrspannung, Vitalparameter. Bei Red Flags sofort Arzt/Notfall.
Mündliche Frage 13: CED: Welche Komplikationen müssen Sie kennen?
CU: toxisches Megakolon, Blutung, Perforation, Kolonkarzinomrisiko. Crohn: Fisteln, Abszesse, Stenosen, Malabsorption, Ileus, extraintestinale Manifestationen.
Mündliche Frage 14: Zirrhose: Nennen Sie typische Zeichen.
Müdigkeit, Leistungsknick, Ikterus, Juckreiz, Spider naevi, Palmarerythem, Lackzunge/-lippen, Gynäkomastie/Potenzstörung, Blutungsneigung, Aszites, Ödeme, Ösophagusvarizen, Enzephalopathie.